Aus einem zu verschrottenden Convectomat wurde ein CRT-Display gerettet.
Nach etwas herumdrehen an verschiedenen Potentiometern war wieder etwas auf dem Bildschirm zu erkennen, die Einheit bestand aus dem Display und einem Controller welcher den Bildinhalt lieferte. Dieser war aber für uns nun ohne Nutzen. Es sollte eine Möglichkeit her, wie wir selbst Bilddaten an das Display senden können. Wir haben dann mit einem Oszilloskop gemessen, welche Signale wo, und in welchem Spannungsbereich nötig sind um, an einem weiteren HackDay den Bildinhalt mit einem modernen Mikrokontroller an das Display übertragen zu können.
Somit wäre das Display dann mit seinem altehrwürdigen Antlitz für z. B. Infos der Moderne nutzbar.
Die analogen Stellgrößen (an Potentiometern einstellbar) sind:
Bildlage und -größe (Geometrie):
- H-POS / H-CENT: Horizontale Position (verschiebt das Bild nach links/rechts).
- V-POS / V-CENT: Vertikale Position (verschiebt das Bild nach oben/unten).
- H-SIZE / H-WIDTH: Horizontale Breite des Bildes.
- V-SIZE / V-HEIGHT: Vertikale Höhe des Bildes.
- PIN-CUSH / SIDE-PIN: Kissenverzerrung (korrigiert nach innen oder außen gewölbte Ränder).
Bildqualität und Helligkeit:
- SCREEN (G2): Grundhelligkeit des Gitters. Zu hoch eingestellt werden Rücklauflinien sichtbar.
- FOCUS: Schärfe des Elektronenstrahls (oft zwei Regler für Zentrum und Ecken).
- BRIGHT / BRIGHTNESS: Benutzerhelligkeit (oft als Poti für die Kalibrierung intern vorhanden).
- CONTRAST: Kontrast des Bildes.
Auf den Bildern des Oszis sind H-Sync, V-Sync als auch das Signal welches den Elektronenstrahl steuert und deren jeweiligen Pegel zu erkennen.



